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weltgrößter Radladerreifen

 

Hersteller: Michelin

Durchmesser: 4,00 Meter

Gewicht: 6 Tonnen

Kosten: 65.000€

Maschine: CAT 994

Maschinengewicht: 230 Tonnen

Der Motor- das Herz jeder Maschine

 

Der Motor ist das Herz jeder Erdbaumaschine. In den meisten Fahrzeugen arbeitet ein Dieselmotor. Die Vorteile des Dieselmotors liegen in seiner Langlebigkeit, Robustheit und Sparsamkeit gegenüber eines Benzinmotors. Zuerst wurden um 1910 Benzinmotoren in Baufahrzeugen eingebaut. Nachdem der Dieselmotor immer ausgereifter wurde, verdrängte er in den 30 ger Jahren immer mehr den Benzinmotor. Moderne Dieselmotoren dieser Bauart verbrauchen in der Stunde nur noch 5-10 Liter Diesel, gegenüber Benzinmotoren aus den 50 gern, die ca. 30-50 Liter verbrauchten.

 

Der Hydraulikzylinder- Kraft durch Öldruck

 

Was für den Menschen der Muskel, ist für die Maschinen der Hydraulikzylinder.

Hydrauliköl wird über eine Pumpe mit ca. 250 bar Druck durch Leitungen in den Zylinder gepresst.

Das Öl breitet sich in den Zylindern aus und drückt den Kolben nach vorne oder nach hinten.

Je größer der Durchmesser des Zylinders, desto größer die Kraft.

 

Hanomag K 7

Baureihe 1960 - 75

"Frisch" Ladeschaufel und Heckaufreißer

Baujahr: 1962

Gewicht: 12 Tonnen

Leistung: 75 PS

Schaufelinhalt: 1 cbm

 

Demag H 185

Mining-Bagger der 200 Tonnen Klasse

Größter Hydraulik-Hochlöffelbagger Deutschlands

Baujahr: 1987

Betriebsgewicht: 225 Tonnen

Schaufelinhalt: 14,5 cbm, 35 Tonnen

Schaufelgewicht: 19,8 Tonnen, Panzerungsklasse 3

Motorleistung: V 12, 1250 PS

Hubraum: 35,750 Liter

Motoröl: 150 Liter

Verbrauch pro Stunde: 100 Liter Diesel

Tankinhalt: 3770 Liter

Hydrauliköl: 4500 Liter

Neupreis: 2.450.000 DM

 

Hydraulikbagger Fuchs 701

 

Baujahr: 1971

Leistung: 55 PS

Gewicht: 9,5 Tonnen

Schaufelinhalt: 0,6 cbm

 

1971 wurde auf der BAUMA die überarbeitete Version des F 701 gezeigt. Die Hydraulikleistung wurde gesteigert und eine Komfortkabine mit Rundumverglasung aufgebaut. Der gesamte Oberwagen bekam eine niedrigere und übersichtlichere Form.

Zettelmeyer L 500

 

Baujahr: 1956

Hersteller: Hubert Zettelmeyer

Motor: Deutz F2L514

30 Ps bei 1600 u/Min.

4-Gang-Getriebe

Eigengewicht: ca. 3350 kg

Standardschaufel: 400 Liter

 

"Witwenmacher" nannte man liebevoll diesen kleinen Radlader. Die Position des Fahrers verdeutlicht wieso. Sie ist gefährlich nah bei den sich auf und ab bewegenden Hubarmen. Nichtsdestotrotz war der L 500 zusammen mit seinem 1957 erscheinendem Nachfolger L 501 ein voller Erfolg- und eröffnete die jetzt über 40 jährige Radladerbau-Tradition bei Zettelmeyer. Heute zum VOLVO-Konzern gehörend.

Modellreihe 1949- 1960

Ladebagger AL 320

"Bauernlader"

 

Baujahr: 1959

Gewicht: 520 kg

Leistung: Ausgelegt für Schlepper von 10 bis 30 PS

 

Der Heckbagger wurde von Heinrich Weyhausen als erster "hydraulischer" Bagger gebaut. Anfangs noch mehr für die Landwirtschaft konstruiert, jedoch durch die große Nachfrage an Erdbewegungsmaschinen, später durch die Bauindustrie.

Der Bagger wurde über die Zapfwelle meist von einem Schlepper angetrieben. Daher bürgerte sich mit der Zeit der Name "Bauernlader" oder "Mistlader" ein. Der Lader gilt als der Vorgänger der selbstfahrenden Atlas-Bagger. Es wurden ca. 30000 Stück produziert.

 

Die Marke Atlas

 

Die Marke Atlas zählt zu den erfolgreichsten Baumaschinenherstellern der Nachkriegszeit. Vor allem bei der Produktion von Mobilbaggern zählt Atlas neben Liebherr und O & K zu den bekanntesten Baggerherstellern. Atlas baute als einziger deutscher Hersteller keine Seilbagger und konzentrierte sich von Anfang an auf die Kraft der Hydraulik.

 

Die Geschichte Atlas

 

Am 15. Februer 1919 eröffnete Heinrich Weyhausen im Alter von 39 Jahren seine Handlung für landwirtschaftliche Maschinen. Bald erkannte Weyhausen, dass die Produktion nur bestehen kann, wenn sie von Neuentwicklungen getragen wird. Marktlücken wurden gefunden, Patente eingerichtet und eine Vielzahl von Entwicklungen ging in Serie. Die folgenden Jahre, die durch die schwere Wirtschaftkrise gekennzeichnet waren, konnte das junge Unternehmen durch Ideenreichtum und hohe Anpassungsfähigkeit überstehen.

 

Der neue und prägnante Markenname "Atlas" wurde überall zum Zeichen bester Qualität. Die stetige Aufwärtsentwicklung von ATLAS- Weyhausen wurde erst durch den zweiten Weltkrieg gebremst. Das Unternehmen musste die bekannten Probleme der damaligen Zeit überwinden.

 

Im Juni 1945 begann Heinrich Weyhausen mit der ihm eigenen Dynamik alles wieder aufzubauen. Es waren schwarze Jahre. Aber Weyhausen wäre nicht er selbst gewesen,  wenn er nicht wiedermit einer neuen Idee eine erfolgreiche Epoche eingeläutet hätte. "Man müsste die Kraft der Hydraulik in landwirtschaftlichen Geräten zu Greifen und Halten einsetzten können." Doch so genial der Gedanke einst war, der Erfolg mußte hart erkämpt werden. Es fehlte an erprobten Agregaten, die neuen Einsatzgebiete erforderten eine bis dahin unbekannte Robustheit, Betriebssicherheit und Lebensdauer.

 

1949 war es soweit. Der erste ATLAS Hydrauliklader ging in Serie. Parallel zum Erfolg der in 15 Ländern patentierten Laders, begann der Ausbau der ATLAS-Verkaufs- und Kundendienstorganisation im In- und Ausland.

 

 1954 wurde die Fertigung vollhydraulischer Ladebagger aufgenommen. In dieser Zeit trat Sohn Dipl.-Ing. Günter Weyhausen voll in das Unternehmen ein.  Schlag auf Schlag ging es weiter. Aufgrund der steilen Entwicklung entstanden innerhalb weniger Jahre die neuen Werke Vechta, Ganderkesee, Löningen und Blackwood/Schottland. Heinrich Weyhausen verstarb 1969 und sein Sohn übernahm die Firma.

 

Im Jahre 1988 wurde das Unternehmen in die ATLAS Weyhausen GmbH umgewandelt.

 

1999 wurde aufgrund finanzieller Schwierigkeiten das Unternehmen von der EDER Handel und Beteiligungen übernommen. Diese verkauften ATLAS an einen ammerikanischen Investor.

 

2002 übernahm der Großkonzern TEREX sämtliche Anteile von  ATLAS. Somit verschwindet der Name ATLAS. Damit geht eine Erfolgsgeschichte, die von einem Mann mit Ideen, Mut, Kraft und Wissen aufgebaut wurde, zu Ende

Deutz Planierraupe

DL 1130

 

Baujahr: 1978

Leistung: 130 PS V6

Gewicht: 13,8 Tonnen

 

Die Firma Deutz ist ein weltbekanntes Unternehmen zur Fertigung von Motoren. Weltweit arbeiten diese robusten, langlebigen Dieselmotoren oft noch nach Jahrzehnten. Dass Deutz auch Baumaschinen baute, ist nicht so bekannt. 1953 wurde von Klöckner-Humbold-Deutz der erste Raupenschlepper mit 60 PS luftgekühltem Motor gebaut. Die ersten Schlepper hatten noch Ladeausrüstungen von Frisch oder Meiller. 1972 präsentierte Deutz eine Raupe, die ihrer Zeit weit voraus war. DL 1300 hatte einen Heckmotor anstelle des damals üblichen Frontmotor.

Schuppraupe Komatsu A21

 

Baujahr: 1991

Leistung: 40 PS

Gewicht: 4,5 Tonnen

Geschwindigkeit: 12 km/h

 

Die A21 ist die kleinste von Komatsu gebaute Planierraupe. 1917 wurde die Firma Takeuchi Mining Company in der Stadt Komatsu gegründet. Am Anfang wurden Werkzeuge für die Bergbauausrüstung hergestellt und ab 1931 der erste Raupenschlepper. in der 50gern kamen Motorgrader und schwere Muldenkipper dazu. Durch Lizenzbauten amerikanischer Hersteller konnte Komatsu auch Seilbagger und Radlader (IHC) anbieten. In den 70gern bemühte sich Komatsu mehr auf dem europäischen Markt. 1989 erwarb man Hanomag und eroberte mit dem Radlader aus Hannover den Weltmarkt. 1995 übernahm Komatsu Anteile vom Baggerhersteller Demag, um auch Großhydraulikbagger anbieten zu können. Zur Zeit baut Komatsu die weltgrößte in Serie gebaute Planierraupe. Diese hat ein Gewicht von über 150 Tonnen und ihr Motor leistet 1200 PS.

Autoschütter K&O

 

Typ: AS 610

Baujahr: 1963

Leistung: 90 PS

Gewicht: 13,1 Tonnen

 

Autoschütter sind die Vorgänger unserer heutigen modernen Muldenkipper. Als sich auf den gleislosen Erdbaustellen zeigte, dass sich normale LKW vergeblich abmühten und sich oft fest fuhren, entwickelte man in den 50 gern spezielle Autoschütter. Diese Fahrzeuge waren robuster sowie schwerer und konnten so den harten Alltag in Gruben und Schotterwerken besser bewältigen. Durch den drehbaren Fahrersitz konnte das Fahrzeug vorwärts wie rückwärts mit bis zu 35 km/h schnell fahren.

 

 

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