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1878
Franz und Anton Hamm gründen ihr Unternehmen, die Maschinenfabrik Gebr. HAMM mit Sitz in Tirschenreuth. Beide Brüder sind ausgebildete Büchsenmacher und mit ausdauerndem Fleiß und der angeborenen Weitsicht gelingt es ihnen, sich mit dem Erwerb des Anwesens auf der Schmellerstraße 5, in Tirschenreuth selbständig zu machen. Dieser erste Firmensitz wird in den folgenden Jahren zum landwirtschaftlichen Maschinenbetrieb ausgebaut.
 
1899
Aus kleinsten Anfängen ist ein florierendes Unternehmen gewachsen, dessen Landmaschinen aus eigener Fabrikation in der damaligen Zeit hohe Anerkennung genießen.
 
1911
Mitten im Zeitalter der Dampfwalzen konstruiert und baut Hans HAMM die erste motorgetriebene Straßenwalze. Mit diesem bahnbrechenden Meilenstein wird ein solider Grundstock für den bis heute legendären Ruf gelegt, den HAMM Walzen weltweit genießen. HAMM ist der älteste, noch aktive Walzenbauer Deutschlands.
 
1928
Die zunehmende Verdichtung des befestigten Verkehrswegenetzes, erfordert moderne Straßenbaumaschinen. HAMM konzentriert sich jetzt ausschließlich auf die Entwicklung und Herstellung von Straßenwalzen.

 
1932
Mit der Entwicklung der ersten allradangetriebenen und allradgelenkten Tandemwalze gelingt Alois Hamm, einem Sohn des Firmenmitbegründers Anton Hamm, eine patentierte Weltneuheit, die den Walzenbau bis heute erfolgreich revolutionieren sollte.

 
1951
Die Entwicklung einer allradangetriebenen Tandemwalze hat sich als durchschlagender Erfolg erwiesen. Nachdem die Wirren des Zweiten Weltkriegs überstanden sind, ist HAMM mit diesem überlegenen Konzept im internationalen Vergleich tonangebend.

 
1956
Nur ohne Chrom, dafür aber ganz im Stil der Zeit. Formschön und rundlich präsentieren sich die HAMM Walzen in den Fünfzigern. Der Exportumsatz ist seit dem Jahre 53 wieder steil bergauf gegangen, was zur soliden Basis des Unternehmens beiträgt.

 
1962
Von 1932 bis 1970 war HAMM weltweit der einzige Hersteller, der allradgelenkte und allradgetriebene Tandemwalzen bauen durfte, sieht man einmal von der Lizenzvergabe nach Japan im Jahre 1964 ab. Mit dem boomenden Fernstraßenbau war dieser Walzentyp bei den Straßenbauern jener Jahre flächendeckend im Einsatz.

 
1963
Wieder einmal verstand HAMM die Zeichen der Zeit als Erster und stellte dem Fachpublikum eine allradgelenkte und allradangetriebene Gummiradwalze vor. Ein Prospektblatt aus jenen Tagen zeigt den Prototyp der weltweit ersten Baumaschine mit hydrostatischem Antrieb.

Von Beginn an bewährte sich diese abermals weichenstellende Neuentwicklung auf den unterschiedlichsten Großbaustellen. Auch beim Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals versahen mehrere Exemplare dieser Art äußerst zuverlässig ihren Dienst.

 
1965
Bis heute sind die Gummiradwalzen, als GRW 10 und 15 seit fast 40 Jahre nahezu unverändert gebaut, ein etablierter Bestandteil der HAMM-Produktion und helfen den guten Ruf, den die Produkte aus dem Hause HAMM genießen, in alle Welt zu tragen.

 
1969
Als innovativer Partner der Bauwirtschaft ist HAMM auf den einschlägigen Messeplätzen dieser Welt ein bevorzugter Anlaufpunkt auf der Suche nach dem Trend.

So ist HAMM, seit Beginn der BAUMA vor 50 Jahren, ohne Unterbrechung Aussteller auf dieser weltweit wichtigsten Baumesse in München.

 
1983
Neue, weiterentwickelte Spezialbeläge im Straßenbau erfordern eine zunehmend sensible Verdichtungsarbeit. Wieder antwortet HAMM als Erster auf die sich abzeichnenden, steigenden Anforderungen und führt bereits 1983 erste Feldversuche mit der revolutionären Oszillationstechnik durch. Anders als bei der Vibration, die das Material durch vertikale Schwingungen verdichtet, bleibt bei der Oszillationsmethode die bewegte Bandage in dauerndem Bodenkontakt.

Die horizontale Krafteinleitung in den Boden zeigt die eindeutig besseren Verdichtungsergebnisse bei gleichzeitiger Schonung von Mensch, Material und Umgebung.

 
1989
Präsentiert HAMM nach langjährigen Versuchen und Testeinsätzen das neue Verdichtungssystem in Form serienmäßig gefertigter Oszillationswalzen erstmals der Fachwelt.

 
1992
HAMM erweitert sein Programm für neue Anwendungsgebiete und nimmt in seine Produktpalette einen vollhydrostatischen Stabilisierer und Recycler auf.

Im Rahmen der Zusammenarbeit in der Wirtgen Group, wurde dieses Programm ab 1999 von Wirtgen übernommen.

 
1998
Die HD-Serie - die bewährte und bekannte DV-Serie wurde um eine komplette, knickgelenkte Tandemvibrations-/ Kombiwalzenserie mit neuem Konzept und modernstem Design ergänzt. Dies setzt neue Maßstäbe in Ergonomie und Rundumsicht.
Zudem wird die HD-Serie mit dem internationalen Designpreis ausgezeichnet.

 
1999
Hamm wird neben Wirtgen (Straßenfräsen) und Vögele (Straßenfertiger) der dritte große Hersteller im Verbund der Wirtgen Group.
Diese Verbindung sorgt so nun gemeinsam für die geballte Kraft im Straßenbau.
Auch das weltweite Vertriebs- und Servicenetz ergeben für HAMM neue Potenziale.

 
2000
HAMM hat mit der neuesten Walzenzugserie, der Serie 3000, wieder Maßstäbe in der Verdichtungstechnologie gesetzt. Diese Maschinen wurden mit innovativer Technik entworfen und entwickelt. Sie werden für eine große Bandbreite von Anforderungsprofilen gebaut und optimiert, dabei sind sie äußerst modern im Design und bieten einen bedienerfreundlichen Arbeitsplatz.

 
2001
Auf der BAUMA in München, wird der HAMM AG wieder einmal der begehrte Innovationspreis des Deutschen Baumaschinen Tages für die neuen Walzen der Serie 3000 zuerkannt. Das Innovative Design der Maschinen wird mit dem reddot award und dem iF-Preis des Industrie Forums Design, unterstrichen.
 
2002
Im Frühjahr bezieht HAMM das neue Verwaltungsgebäude, sowie die neuen Werk- und Montagehallen auf dem Gelände im Industriegebiet Vorholz, auf der Hammstraße 1, in Tirschenreuth.

Das Werk ist das modernste Walzenwerk Europas.

 
2003
HAMM feierte den 125. Geburtstag mit internationalen Gästen und die feierlichen Präsentation der neuesten Techniken. Rückblickend auf die letzten 125 Jahre zählt Hamm zu den Pionieren bei der Entwicklung von Maschinen für den Straßen-, Flughafen- und Dammbau und ist stolz auf die innovative Tradition.

 

2004
Die neue Tandemwalze der DV-Reihe wird bereits kurz nach der Markteinführung mit einem renommierten internationalen Designpreisen ausgestattet.
Der „reddot Design Award“ zeichnet insbesondere Ergonomie, Funktionalität und Design aus.

 
2005
Im Rahmen der „awards ceremony“ auf der CeBIT wurde am 10.März 2005 an den Entwickler Hans-Peter Ackermann und dem Marketingleiter Gottfried Beer der „Design Oscar“ für die DV-Serie überreicht. Die Hamm AG war einer der 50 Preisträger des iF product design award 2005 und ist somit Teil der iF gold selection 2005.

Quelle: Hamm.eu

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