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Komatsu

Das Unternehmen Komatsu Ltd., gelistet im Nikkei 225, ist ein 1921 gegründeter japanischer Industriekonzern mit Sitz in Tokio. Das Unternehmen war lange Zeit allein in Asien in nennenswerter Weise präsent. Erst durch die Übernahme verschiedener kleiner europäischer Produzenten - so in Deutschland Hanomag und die Hydraulikbagger-Sparte von Demag - konnte Komatsu auch in Europa größere Marktanteile erringen.

Das Produktprogramm umfasst diverse Baumaschinen angefangen vom 700 kg leichten Minibagger über den größten Bulldozer der Welt, dem Komatsu D575 (150 Tonnen Gesamtgewicht), bis hin zum Minenbagger (ca. 300 To. Einsatzgewicht) und einem Schaufelvolumen von etwa 30 m³.

Komatsu erwirtschaftete im Geschäftsjahr 01.04.2005 – 31.03.2006 einen Umsatz von 14,5 Mrd USD und beschäftigte am 31.03.2006 weltweit 34.597 Mitarbeiter.

Zur Komatsu-Gruppe gehören 185 Firmen und 25 Fabriken.

Quelle: Wikipedia

 

 

Geschichte von Komatsu Weltweit
1917: Die “Takeuchi Mining Industry” (Gründungsjahr 1894) gründet die Firma “Komatsu Iron Works” zur Herstellung von Werkzeug- und Bergbaumaschinen für den eigenen Bedarf
1921: Die “Komatsu Iron Work‘s wird von “Takeuchi Mining Co.” getrennt und nennt sich “Komatsu Ltd.”
1924: Herstellung der ersten Presse, einer 450-Tonnen Presse zur Blechbearbeitung
1931: Produktion des ersten japanischen Kettenschleppers für die Landwirtschaft
1935: Produktion von hochwertigen Gussteilen und Spezialstahl
1938: Produktionsstandort Awazu wird eröffnet
1941: Produktion von großen Hydraulikpressen
1943: Produktion vom Komatsu “Model 1”, dem Prototypen für Planierraupen
1947: Vorstellung der D50 Planierraupe
1948: Produktion von Dieselmotoren
1951: Verlegung des Firmenhauptsitzes von Ishikawa (Komatsu City) nach Tokio
1952: Produktionsstandort Osaka wird eröffnet

Produktion von Gradern

Durch den Erwerb der “Ikegai Automobile Manufacturing Company” und “Chuetsu Electro Chemical Co., Ltd.” kommen neue Produktionsstandorte in Kawasaki und Himi hinzu
1953: Produktion von Gabelstaplern

Produktion von Muldenkippern und Spezialfahrzeugen
1955: Export von Gradern nach Argentinien (Erster Export von Baumaschinen)
1956: Produktion von Schaufelbaggern
1958: Abkommen mit dem indischen Verteidigungsministerium über die lokale Produktion von Schleppern
 

 

1961: Einführung von firmenweiten Qualitätssicherungs-Programmen

Technologieabkommen über Dieselmotoren mit „Cummins Engine Co., Inc.,“ USA
1962: Produktionsstandort Oyama wird eröffnet
1963: Technologieabkommen über Hydraulikbagger mit „Bucyrus-Erie“, USA (beendet März 1981)
1964: Erstes Komatsu Verbindungsbüro in Übersee (Indien)

Joint Venture mit „International Harvester“, USA (beendet Januar 1982)
1965: Produktion von Radlader
1966: Fertigstellung der neuen Zentrale in Tokio (Komatsu Building)
1967: Gründung von „N.V. Komatsu Europe S.A.“ in Belgien, Komatsus erste Niederlassung in Übersee (im Dezember 1989 in „Komatsu Europe International N.V.“ umbenannt)
1968: Produktion von Hydraulikbaggern
1970: Gründung „Komatsu America Corp.“ in den USA
1971: Gründung „Komatsu Singapore Pty. Ltd.“ in Singapur
1974: Gründung „Dina Komatsu Nacional S.A. de C.V.“ in Mexico
1975: Komatsu do Brasil Ltda.“ produziert mit der D50A Planierraupe die ersten Komatsu Baumaschinen außerhalb Japans.
1979: Gründung „Komatsu Australia Pty., Ltd.“ in Australien
1982: Gründung „PT Komatsu Indonesia“ (Produktionsbeginn 1983) in Indonesien
1984: Vorstellung von Lasergeräten
1985: Gründung “Komatsu America Manufacturing Corp.“ in den USA

Gründung „Komatsu America Industries LLC“ in den USA

Gründung „Komatsu UK Ltd.“ in Großbrittanien
1986: Gründung „Komatsu Industries Europe GmbH“ in Deutschland
1988: Gründung „Komatsu Dresser Company“ in den USA
1989: Kapitaleinstieg bei der deutschen “Hanomag AG“
 

 

bei „Modular Mining Systems, Inc.“ in den USA

Gründung „Komatsu (Shanghai) Ltd.“ in China

Gründung „Komatsu Asia & Pacific Pty. Ltd.“ in Singapore als Muttergesellschaft für den asiatischen Pazifikraum
1997: Gründung „Komatsu Southern Africa (Pty) Ltd.“ in Südafrika

Gründung „Komatsu Mining Systems, Inc.“ in den USA

Gründung „Komatsu Utility Corporation“ in den USA

Gründung „Komatsu Castex Ltd.“ in Japan durch Abtrennung der Gussteile-Produktion.
1998: Gründung „Industrial Power Alliance Ltd.“ in Japan als Joint Venture mit „Cummins Engine“ in den USA zur Entwicklung von Motoren

Gründung „L&T-Komatsu Limited“ in Indien

Gründung „KRANEKS International Company Limited“ in Russland

Gründung „Komatsu Brasil International Ltda.“ in Brasilien
1999: Gründung „Komatsu Middle East FZE.“ in den V.A.E. als übergeordnete Gesellschaft für das Baumaschinengeschäft im mittleren Osten

Gründung „Komatsu Cummins Chile Ltda.“ in Chile, einer Holding Company für Bau- und Bergbaumaschinen als Joint Venture mit „Cummins Engine“

Vorstellung des weltweit größten, mechanisch angetriebenen Radladers, dem WA1200
 

 

2000: Vereinbarung über weltweite Zusammenarbeit zur Herstellung und Vertrieb von Gabelstaplern mit der deutschen Linde-Gruppe

Gründung „GIGAPHOTON Inc.“, einem Joint Venture für Excimer-Laser mit „Ushio Inc.“

Kauf von „Hensley Industries, Inc.“, einem Hersteller von Ausrüstungen für Bau- und Bergbaumaschinen

Entscheidung über die Produktion von Laufwerken durch „PT Komatsu Undercarriage Indonesia „
2001: Gründung“ Komatsu (China) Ltd.“, einer Holding Company in China

Das Werk Oyama erreicht als erstes japanisches Baumaschinenwerk "Zero Emission"

Komatsu feiert seinen 80. Geburtstag mit Gästen aus aller Welt in Tokio

Der älteste japanische Schlepper wird restauriert

Vorstellung des knickgelenkten Muldenkippers HM400
2002: Gründung „Newberry Manufacturing Operation“, einem Werk für Utilitymaschinen in den USA

5 Werke in Japan erreichen "Zero Emission"

Gründung „Komatsu Italy S.p.A.“ in Italien
2003: Gründung „Komatsu Deutschland GmbH“

Quelle: Komatsu Europe Internetional NV

 

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